DIY-Kühlmatten & erfrischende

Bastelideen für Katzen im Sommer

Der Sommer kann für uns und unsere Katzen eine echte Herausforderung sein. Während wir uns schnell ein Eis gönnen oder in den Schatten flüchten, suchen auch unsere Samtpfoten nach Möglichkeiten, sich abzukühlen. Besonders an heißen Tagen ist es wichtig, dass ihr euren Katzen nicht nur ausreichend frisches Wasser anbietet, sondern ihnen auch gezielt Abkühlungsmöglichkeiten schafft. In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ihr DIY-Kühlmatten und kreative Sommerideen ganz einfach selbst herstellen könnt – ohne teure Anschaffungen. Unsere Katzen Nelson, Jumah, Kiwi, Kalli und Simba haben die Tipps übrigens ausgiebig getestet – mit ganz unterschiedlichen Vorlieben. Vielleicht entdeckt auch eure Katze ihr neues Sommer-Highlight.

Themen in der Übersicht​

  • Warum Kühlung im Sommer so wichtig ist
  • Materialien und Sicherheit – das solltet ihr beachten
  • DIY-Kühlmatten: Schritt für Schritt erklärt
  • Indoor- und Outdoor-Ideen für eure Katzen
  • Reinigung und Sommerhygiene – damit es frisch bleibt

Warum Kühlung im Sommer so wichtig ist

Wenn die Temperaturen steigen, suchen Katzen gezielt nach kühlen Rückzugsorten. Auch wenn Nelson und Simba es lieben, sich in der Mittagssonne auf der Terrasse zu räkeln, ist es wichtig, Alternativen anzubieten. Katzen können Hitze schlechter regulieren als wir Menschen und überhitzen schneller, besonders wenn sie nicht genug trinken. Unsere Kiwi zeigt uns das jedes Jahr wieder. Sie meidet die Sonne und liegt bevorzugt im schattigen Bambus. Um Überhitzung zu vermeiden, ist es gut, gezielt Abkühlungsmöglichkeiten zu schaffen – und dafür muss es kein teures Produkt sein.

ÜberschriftMaterialien und Sicherheit – das solltet ihr beachten

Wenn ihr selbst eine Kühlmatte oder ein sommerliches Spielzeug für eure Katze bastelt, achtet unbedingt darauf, dass ihr ungiftige Materialien verwendet. Füllungen wie Reis, Stoffreste oder Gel-Pads aus dem Drogeriemarkt können gut funktionieren, solange sie sicher verpackt und stabil verarbeitet sind. Kiwi liebt es zum Beispiel, an kleinen selbstgemachten Kühlbeuteln zu schnuppern – wichtig ist aber, dass die Materialien weder auslaufen noch leicht beschädigt werden können.

Auch die Hülle sollte robust und angenehm sein. Besonders gut eignen sich Baumwollstoffe, die kühl bleiben und die ihr regelmäßig waschen könnt. Unsere Jumah hat mal versucht, einen selbstgebastelten Kühlbeutel aufzubeißen – da war es Gold wert, dass wir alles doppelt vernäht hatten. Gerade im Sommer kann ein bisschen Vorsicht viel Sicherheit schaffen.

DIY-Kühlmatten: Schritt für Schritt erklärt

Ihr braucht gar nicht viel, um eurer Katze eine schöne Abkühlung zu bauen. Ich habe zum Beispiel aus einem alten, sauberen Baumwollkissenbezug und ein paar gut verschlossenen Gel-Kühlpacks aus der Apotheke eine tolle Matte für Kiwi gemacht. Das Schöne: Die Kissenhülle lässt sich abziehen und waschen, und die Kühlpacks bleiben sicher im Inneren.

Ich friere die Packs etwa eine Stunde an – zu lange ist nicht nötig, damit es angenehm bleibt. Dann lege ich die Matte an Kiwis Lieblingsplatz unter dem Bambus. Und siehe da: Sie schnuppert, legt sich daneben und genießt die kühle Brise, die von der Matte ausgeht.

Simba hingegen liebt es, wenn ich ein feuchtes, kaltes Handtuch auf unsere Fliesen lege. Das braucht nicht mal viel Vorbereitung – einfach nass machen, kurz ins Eisfach legen und ausbreiten. Kalli hat dabei besonders viel Spaß, wenn ich ein bisschen Katzenminze auf das feuchte Tuch streue – das zieht sie magisch an.

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Indoor- und Outdoor-Ideen für eure Katzen

Im Sommer ist es toll, wenn ihr verschiedene Abkühlungsorte anbieten könnt – sowohl drinnen als auch draußen. Kiwi mag es am liebsten im Schatten des Bambushecke, während Nelson und Simba den Balkon mit den kühlen Steinplatten bevorzugen. Eine einfache Idee für drinnen: Ein nasses Handtuch auf Fliesen ausbreiten. Für draußen könnt ihr auch kleine Planschschalen mit ein paar schwimmenden Eiswürfeln aufstellen. Simba liebt es, mit den Pfoten darin zu planschen – Kiwi hingegen genießt es eher, die Eiswürfel ganz vorsichtig abzulecken.

Ein schönes Erlebnis war, als ich Kiwi ein kleines Kissen mit eingefrorenem, in Tücher gewickeltem Wasser vorbereitet habe. Sie hat es sich richtig gemütlich daneben gemacht und die kühle Nähe sichtlich genossen. Wichtig ist nur: Eure Katzen sollten die Wahl haben, ob sie die Kühle nutzen oder lieber Abstand halten möchten.

Reinigung und Sommerhygiene – damit es frisch bleibt

Gerade im Sommer ist es wichtig, dass ihr die selbstgebastelten Kühlmatten und die Sommer-Spielzeuge regelmäßig reinigt. Schweiß, Speichel und Umwelteinflüsse können sich schnell festsetzen. Ich wasche die Hüllen etwa alle zwei bis drei Tage und desinfiziere die Kühlpacks regelmäßig von außen.

Ein kleiner Tipp aus unserem Alltag: Kiwi liebt es, wenn ich nach der Reinigung ein ganz kleines bisschen von ihrem Lieblingsduft – bei ihr ist es Katzenminze – auf die frisch gewaschenen Sachen gebe. So wird das Abkühl-Angebot gleich noch attraktiver. Achtet bitte darauf, dass ihr keine scharfen Reiniger benutzt und alles gut trocknet, bevor ihr es eurer Katze wieder anbietet.

Kiwi's Tipp

Das liebt sie an heißen Tagen

Ich bin Kiwi, eine Europäisch Kurzhaar-Dame und ehrlich gesagt – die Sonne ist gar nicht so mein Ding. Während Simba sich draußen in die Sonne knallt, suche ich mir lieber ein kühles, schattiges Plätzchen. Mein absoluter Sommertipp: Ich liebe es, an Eiswürfeln zu schlecken! Wenn meine Menschen mir eine frische Kühlmatte unter den Bambus legen, bin ich sofort dabei. Und ein kleines bisschen feuchte Pfötchen? Das fühlt sich einfach großartig an. Wenn ihr euren Katzen eine Freude machen wollt: Lasst ihnen die Wahl, bietet kühle Plätze an und sorgt dafür, dass immer genug Wasser da ist. Ich trinke im Sommer übrigens richtig viel – das tut mir gut und sorgt dafür, dass ich mich wohlfühle.

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